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Wirkungsblog

  • Anlässlich der fünften Internetwoche Köln, die mit bislang über 300 teilnehmenden Unternehmen, Organisationen und Verbänden und 350 Veranstaltungen schon jetzt für unsere Stadt zu den wichtigsten Events im Hinblick auf den digitalen Wandlungsprozess von Wirtschaft und Gesellschaft gehört, erzählt Thomas Müller (Leitung Unternehmenskommunikation eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V.) auf unserem Blog über Leitmotive der Veranstaltung, diesjährige Highlights und zukünftige Perspektiven.

    Alexa Brandt: In der Woche vom 20. bis 24. Oktober 2014 wird es in ganz Köln wieder kostenlose Veranstaltungen geben, die den Wandel zur digitalen Gesellschaft aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Können Sie unseren Bloglesern kurz schildern, was genau da alles mit hineinspielt?

    Thomas Müller: Neben Informationen und Workshops für das Business gehen wir in diesem Jahr stärker auf die gesellschaftliche Wirkung des Internet ein. Das betrifft die Arbeitswelt genauso wie die Kunst. Wir zeigen mit einer Vielzahl von Veranstaltungen den digitalen Brückenschlag im Netz zwischen den Bereichen Business, Gesellschaft und Kunst.

    Alexa Brandt: Das diesjährige Motto, welches ich auf der Webseite zur Veranstaltung gelesen habe, lautet: „Ich bin das Internet ♥ “. Das hat mir sehr gefallen, weil es genau das widerspiegelt, was ich persönlich denke, nämlich, dass jeder gleichermaßen dazu aufgefordert ist, diesen Wandel mitzugestalten und die Chancen, die sich daraus ergeben, zu nutzen. Ist es genau dieser Gedanke, den der eco — Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. als Veranstalter damit verbindet? Das Internet als unsere Gesellschaft allumfassendes Element, bei dem jeder dabei sein kann und sollte?

    Thomas Müller: Der eco begleitet aktiv den digitalen Wandel in den Märkten und der Gesellschaft. Wir schaffen Rahmenbedingungen für Kommunikation und etablieren neue Technologien. Wir leben Vernetzung!
    Diesen Gedanken zu transportieren gelingt nirgendwo besser, als während einer Woche spannender Veranstaltungen mit Machern und Interessierten, die alle mit der gleichen Interessenlage antreten wie der eco und den digitalen Wandel als allumfassendes gesellschaftliches Phänomen begreifen.
    Übrigens: Mit über 750 Mitgliedern ist eco der größte Verband der Internetwirtschaft in Europa. Wir sind also zwar ein Bundesverband, sogar mit internationalen Aktivitäten, wollen uns als Mitveranstalter der Internetwoche Köln aber deutlich zu unserem Standort bekennen: Die Hauptgeschäftsstelle von eco hat ihren Sitz in Köln-Ehrenfeld.

    Alexa Brandt: Es gibt digitale Themen, die umfassen zu viele Facetten, als dass man sie in einem einzigen Vortrag abhandeln könnte. So bietet in diesem Jahr beispielsweise die IHK Köln in Kooperation mit uns einen ganzen Vormittag rund um „Corporate Blogs“ an. In insgesamt vier Vorträgen mit anschließender Fragerunde werden Unternehmen einen recht intensiven Einblick in die Thematik erhalten - von der Notwendigkeit, über die Technik, die praktische Durchführung bis hin zu rechtlichen Aspekten des Themas. Wie ist Ihre Einschätzung: Wie wichtig sind solche komplex aufgebauten Impulsveranstaltungen für Unternehmen unserer Region, um sie auf ihrem Weg in den digitalen Wandel zu begleiten?

    Thomas Müller: Solche Veranstaltungen sind schon deshalb wichtig, weil sie der Kontaktpflege und Vernetzung dienen. Unternehmen aus der Region bekommen die Gelegenheit zum Austausch, Zugang zu neuen unternehmerischen Welten und Einblicke in branchenübergreifendes Know-how. Wir fördern ein starkes Netzwerk und sehen uns als Plattform für Synergieeffekte und Weiterentwicklung. Ich glaube, so lässt sich etwas bewegen!
    Der eco Verband als Branchennetzwerk richtet selbst oft Events und Informationsveranstaltungen aus, in denen Themen der Internetwirtschaft vertieft und mit ortsansässigen Unternehmen erarbeitet werden. Der am 19. November 2014 stattfindende eco Kongress hat genau das zum Ziel. Als Branche gemeinsam Zukunftsluft zu schnuppern und Diskussionen zu den Themen Big Data, Cloud, Internet of Things, Enterprise Mobility, Physicalization vs. Virtualization, Smart Home oder New Top Level Domains anzustoßen.

    Alexa Brandt: Verraten Sie uns, was aus Ihrer Sicht die diesjährigen Highlights der Internetwoche Köln sein werden und warum?

    Thomas Müller: Es gibt viele Highlights zu erleben, die spannende Impulse und praxistaugliches Know-how versprechen. Alleine schon der Start: Eröffnungsveranstaltung mit einer hochkarätig besetzten Panel-Diskussion zum Thema „Digitale Agenda für Köln“.
    Besonders freuen wir uns über den „TEDxKoeln Salon“  der bei uns im eco Kubus stattfindet und Einsichten in die Netzwelt aus ungewöhnlichen Perspektiven bereithält.
    Faszinierend finde ich außerdem das ART BEEKN-Projekt an der Schnittstelle von Kunst, Lifestyle und Technologie. Mit der kostenlosen App können die Besucher der Arty Farty Gallery auf Entdeckungsreise gehen und ihre Eindrücke digital mit allen anderen Usern teilen. So entsteht eine völlig neue Herangehensweise an die Kunst, in Verbindung mit einem zeitgemäßen Kunstdialog.

    Alexa Brandt: Was wünschen Sie sich für die Internetwoche Köln 2015? Welche Meilensteine könnte es da geben?

    Thomas Müller: Für die Internetwoche 2015 wünsche ich mir weiterhin ein breites Angebot für alle Interessierten, ob Privat- oder Geschäftsmann.
    Als Verband gestalten wir das Internet in allen Facetten, deshalb ist uns die Verzahnung von Forschung, Wirtschaft und Start-ups ein großes Anliegen. Wir möchten neueste internationale Trends und Entwicklungen in Köln zeigen und Synergieeffekte zwischen regionalen und überregionalen Anbietern schaffen. So gestalten wir aktiv die Transformation zur digitalen Gesellschaft und sorgen für Wissenstransfer.
    Zudem feiern wir nächstes Jahr nicht nur 25 Jahre deutsche Einheit, sondern auch 25 Jahre Internet in Deutschland. Da kommt etwas Großes auf uns zu!

  • Kultur und Social Media, passt das zusammen? Ja natürlich, wenn man bedenkt, dass gerade die Museen ja Vorreiter der Social Web Nutzung waren. Oder das Paradebeispiel der Duisburger Philharmoniker, die schon vor langer Zeit auf Interaktion mit der Community setzten. Das ist auch immer wieder eine Kernaussage der stARTcamps, die in vielen Regionen Deutschlands stattfinden.

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  • Während ich in Teil 1 das Thema »Nähe im Social Web« unter dem Gesichtspunkt persönlicher Beziehungen von Menschen betrachtet habe, möchte ich in diesem zweiten Teil auf das Thema »Wie viel Nähe schafft das Social Web im Hinblick auf die Kommunikation von Unternehmen?« zu sprechen kommen.

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  • Gestern wurde ich aus meinem Netzwerk gefragt, wie man im Social Web Nähe zu Kunden herstellen könne. Das fand ich eine spannende Frage, nicht nur im Bezug auf Kunden. Daher habe ich mich entschlossen, meine Gedanken in einer zweiteiligen Blog-Reihe festzuhalten.

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  • Als die ERGO im Rahmen der »Mutkampagne« zum ersten Mal von einem »Selbstverwirklicher-Award« sprach, waren wir umgehend der Ansicht: Das könnte ein tolles Online-Projekt werden! Denn wenn irgendetwas im Social Web fasziniert, dann ist es Leidenschaft. Egal, ob auf Twitter, Blogs oder Facebook: Ständig trifft man auf Menschen, die sich für einen bestimmten Lebensweg, für ein Thema oder eine Gruppe einsetzen. Menschen, die – um es einmal ganz Kölsch zu sagen – den »Arsch huh« kriegen, um etwas zu bewegen.

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  • Gerade erschien auf netzwertig.com ein Artikel, der die These vertritt, die deutsche Wirtschaft »verschlafe« die Digitalisierung und »ruhe sich auf Made in Germany aus«. Der Artikel ist sehr differenziert, und er stellt die richtigen Fragen. Tatsächlich tun sich viele deutsche Unternehmen mit dem Thema »Digitalisierung« extrem schwer und können in diesem Feld kaum als »Spitze der Bewegung« bezeichnet werden. Sie »trauen« sich nicht, ändern nichts und laufen damit Gefahr, relevante Trends zu spät zu realisieren. Das Phänomen ist korrekt beschrieben.

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