Wundersam, dieses Wunderkit

Nicht jeder weiß, was sich hinter dem Namen „Wunderkit“ verbirgt, aber vielen Facebook- und Twitter-Nutzern ist dieser Begriff gestern und heute durch die Timeline gehuscht.

Aber mal der Reihe nach.

Aus dem Hause 6 Wunderkinder

Dass der Name „Wunderkit“ gestern durch die sozialen Netzwerke schallte, hatte einen Grund: Das Berliner Startup 6Wunderkinder hat das Produktivitätstool am 16. Januar abends online gestellt – zuerst in der Beta-Version. Um das Namenschaos nun perfekt zu machen, sind die 6Wunderkinder insbesondere mit dem Launch ihrer App Wunderlist bekannt geworden sind. Ob über die Desktop-Version, die mobile Variante oder die App können Nutzer mit Wunderlist Aufgaben erstellen und in Listen organisieren, Fälligkeitszeitpunkte festlegen sowie Notizen anfügen. Die Kollegen von t3n.de haben die Funktionsweisen, Stärken und Schwächen dieser digitale To-do-Liste in einem Beitrag zusammengeschrieben, auf den ich hier gerne verweisen möchte.

Wunderkit als Erweiterung von Wunderlist

Nach dem Erfolg mit der Aufgaben-App, die bereits 274 Tage nach dem Start eine Million registrierte Nutzer vorzuweisen hatte, hat das Berliner Startup nun Wunderkit ins Rennen geschickt.

Das Facebook der Produktivität

… Martin Weigert bezeichnet das Tool als das „Facebook für Produktivität“. Die Funktionen von Wunderlist, nämlich die Aufgaben- und Notizverwaltung, bleiben erhalten, allerdings steht mehr die Zusammenarbeit und der Austausch mit anderen Nutzern im Vordergrund. Bisher steht die Anwendung nur im Web zur Verfügung. Das dürfte allerdings nicht lange so bleiben, denke ich.

Invites öffnen die Türen

Wer sich als Interessent auf die Warteliste gesetzt hatte, wurde von dem Berliner Startup per Mail mit einer Einladung bestückt. 90 Tage kann jeder registrierte Nutzer die Anwendung in der Pro-Version testen und wird anschließend auf einen Free-Account heruntergestuft, es sei denn – Sie ahnen es bereits –, man zahlt dafür. Nutzer können nun weitere Nutzer einladen, per Tweet oder Facebook-Post erreicht die Einladung dann die jeweilige Person.

Workspaces stehen im Zentrum

Jeder Nutzer kann innerhalb seines Profils sogenannte Workspaces – Arbeitsplattformen – anlegen, die entweder für jeden öffentlich oder privat sind. Dabei verfügt jeder Workspace über die drei Applikationen „Dashboard“, „Notizen“ und „Tasks“. Im Dashboard werden alle Aktivitäten innerhalb dieser Arbeitsplattform dargestellt: Wer gerade eine Aufgabe erstellt, einen Kommentar abgesetzt oder eine Notiz verfasst hat – ideale Bedingungen für Projektarbeit.

Was Wunderkit so alles kann, haben die Macher auch in diesem Video zusammengefasst:

Sie sind herzlich eingeladen, uns Ihre Erfahrungen mit Wunderkit in Kommentaren unter diesem Beitrag mitzuteilen.

Von | 2012-01-18T18:28:54+00:00 18. Januar 2012|Kategorien: Allgemein|Tags: , , , , , , , , |

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Ein Kommentar

  1. Marc Thomalla 20. Januar 2012 um 9:01 Uhr

    Irgendwie kann ich mit Wunderkit nichts anfangen… dann schon eher mit Pinterest.

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