Die Erstellung und redaktionelle Betreuung von Blogs gehört seit über zehn Jahren in das Leistungsspektrum der result gmbh. Dass wir dieses eigene Blog hier betreuen, um unsere Leidenschaft für das Thema und unser Wirken insgesamt nach außen zu zeigen, sollte nicht weiter überraschen – schließlich betonen wir auch unseren Kund*innen gegenüber immer wieder, dass sich Blogs genau dafür hervorragend eignen. Sie dienen zudem dem Austausch mit Kund*innen, Geschäftspartner*innen und dem eigenen digitalen Netzwerk. 

Ein Kultur-Blog passt da auf den ersten Blick nicht ganz in dieses Bild. Dort schreiben wir über Kultur-Themen im weitesten Sinne, die uns persönlich beschäftigen. Natürlich würden wir uns freuen, wenn Menschen uns über das Kultur-Blog auch als Dienstleistungsunternehmen entdecken, doch ein vertrieblicher Ansatz steht hier nicht im Vordergrund. 

Wozu also der ganze Aufwand?  

Rund alle zwei Wochen einen Artikel zu veröffentlichen erfordert Aufmerksamkeit und Arbeitszeit. Themenfindung, Kontaktaufnahme zu den Menschen, über deren Projekte wir schreiben, und natürlich auch die technische Pflege des Blogs selbst – das alles bindet Kapazitäten, die in einem Wirtschaftsunternehmen, das wir nun einmal sind, begrenzt sind, vor allem, wenn damit kein Umsatz generiert wird. 

Beim Kultur-Blog handelt es sich ganz klar um ein „pet project“. result-Gründerin Sabine Haas hat das Blog 2015 ins Leben gerufen. Damals wollte sie untersuchen, „welche Kulturinstitutionen sich bereits aufgemacht haben in die digitale Welt und wie es ihnen dort ergeht.“ Unser heutiger Ansatz ist ähnlich, nur dass das Wörtchen „bereits“ jetzt fehl am Platz wirkt. Es geht uns um Projekte, die die Möglichkeiten der digitalen Vernetzung nicht als Ersatz für eine „eigentliche“ Kultur sehen, sondern die aus dieser Vernetzung hervorgegangen sind. Leider mussten wir in den vergangenen Pandemie-Monaten feststellen, dass es vor allem in der klassischen Kulturbranche häufig nur bei einem kläglichen Ersatzversuch bleibt. Ganz so verkehrt ist das Wörtchen „bereits“ also auch heute nicht. Doch es gibt immer wieder Projekte, die Neues erschaffen oder die es verstehen, Menschen Zugang zu Wissen und Praktiken zu ermöglichen, die sonst vielleicht schwer zu erreichen wären. So schreiben wir über ausgefallene Digitalkonzepte von Museen, führen Interviews mit Oper-Intendanten, die Einblicke in ihre spannende Arbeit geben können, diskutieren interessante Gaming-Konzepte oder erzählen von Erlebnissen in physischen und digitalen Sphären.

Solche Projekte faszinieren uns persönlich, doch es ist auch für unsere Arbeit fruchtbar, sich mit ihnen zu beschäftigen. Kultur soll inspirieren und eingefahrene Muster und Strukturen hinterfragen. Das gilt auch für digitale Kommunikation. Schwarze Zahlen kann ein Blog unter diesen Vorzeichen auf diese Weise kaum verzeichnen. Ohne Werbeeinnahmen oder andere Mittel der Umsatzgenerierung erst recht nicht. Trotzdem ist das Kultur-Blog nicht nur ein unternehmerisches Hobby. Es dient uns als eine Art kommunikatives Versuchslabor. Der Blick auf faszinierende Projekte hilft uns aber vor allem, aus dem Tagesgeschäft herauszublicken und von anderen zu lernen. Diese Inspirationen motivieren und finden ihren Eingang in unsere Zusammenarbeit mit Kund*innen wie auch intern. 

Das Kultur-Blog ist zudem eine Möglichkeit, den persönlichen Stimmen von Kolleg*innen und Gastautor*innen aus dem Netzwerk Raum zu geben. Für unsere Kund*innen kreieren wir den Content, der ihrer kommunikativen Umgebung angepasst ist. Auch hier auf dem Wirkungsblog schreiben wir in erster Linie fürs Unternehmen mit Fokus auf unsere jeweilige Fachexpertise. Doch hin und wieder etwas zu verfassen, das ausschließlich aus einem selbst hervorgeht und damit auch sehr persönlich ist, das ist viel Wert – für Kund*innen, die uns besser kennenlernen möchten, vor allem aber für uns selbst. Nicht umsonst haben wir uns einmal dazu entschieden, in einer mitteilungsfreudigen Branche zu arbeiten. Das Kultur-Blog bietet uns einen besonderen Raum hierfür. 

Mitmachen ausdrücklich erwünscht!

Das Kultur-Blog ist als Kommunikationsraum gedacht, in welchem sich möglichst viele Stimmen tummeln. Sabine Haas stetiger Strom an Blogbeiträgen und meine federführende Leitung geben dem Blog die Kontinuität, die ein solches Projekt benötigt, doch wir freuen uns immer über Beiträge von Gastautor*innen, die unsere Perspektiven aufmischen und ganz andere Leidenschaften miteinbringen.