Die Versicherungsforen Leipzig luden zu einem Social Media-Austausch ein. Für mich eine aufregende Reise, denn bislang hatte ich keine Erfahrungen, wie eine solche Veranstaltung aussehen würde. Außerdem war die result als offizieller Partner der Versicherungsforen eingeladen, einen Workshop durchzuführen. Für mich das erste Mal, einem größeren Publikum mein Wissen zu Instagram weiterzugeben. Im Nachhinein kann ich sagen, dass es mir ungeheuer Spaß gemacht hat. Auch die anderen Schwerpunkte der Veranstaltung fand ich so spannend, dass ich im Folgenden meine Eindrücke und Gedanken dazu teilen möchte.  

Community Management als Teamwork  

Community Management ist und bleibt wichtig. Allerdings gibt es verschiedene Sichtweisen, wie diese Art von Fan und Follower-Betreuung gehandhabt wird. In der klassischen Variante kümmert sich ausschließlich das Social MediaTeam um Kommentare und Direktnachrichten. Dennoch lohnt es sich, um die Ecke zu denken. So arbeiten manche Unternehmen nach dem Teamwork-Prinzip. Nach entsprechenden Schulungen können dezentral organisierte Partner oder Filialen das Community Management übernehmen. Das minimiert nicht nur den Zeitaufwand für das Social Media-TeamDie Community landet so direkt bei einem Experten. Denn oft werden Anfragen zunächst an die zuständige Stelle weitergeleitet. Meiner Meinung nach eine smarte Möglichkeit, um den Austausch per E-Mail zu reduzieren und eine schnellere Abwicklung zu ermöglichen.  

Podcast – Potenzial für Versicherungen 

Schon einmal Gedanken dazu gemacht, einen Podcast ins Leben zu rufen? Ich für meinen Teil höre sie gerne, habe mir jedoch noch nie überlegt, selbst einen zu produzieren. Doch es ist eine interessante Entwicklung, die zum Nachdenken anregt. Podcasts gehören zu den geheimen Favoriten im Onlinemarketing. Was auf den ersten Blick unscheinbar ist, kann unter Umständen eine enorme Reichweite erlangen und ist zugleich kostengünstig 

Podcasts sind nicht nur eine dankbare Möglichkeitsich etwa eine Bahnfahrt zu vertreiben, sondern übermitteln uns in vielen Fällen auch Wissen. Es können interessante Denkweisen und Ansichten sein, aber genauso gut Zahlen und Fakten. Insbesondere im Hinblick auf Versicherungen und Banken bieten Podcasts eine Möglichkeitder Komplexität der Themen in dieser Branche etwas entgegenzusetzenDenn Fonds, Altersvorsorge und Co. sorgen gerne für Verunsicherung und Fragezeichenund so richtig mit dem Thema auseinandersetzen möchte man sich am Ende des Tages eigentlich nicht. In einem Podcast können die Dinge thematisiert werden. Wichtig dabei ist, keine unbekannten Fachbegriffzu verwenden oder nicht endende Erläuterungen hineinzupackenKurz und knapp soll es stattdessen sein. Fakten können auf dieses Weise verständlich und authentisch vermittelt werden. In Zeiten von Voice aus meiner Sicht sicher ein Zukunftstrend für die Branche 

5 Gründe, warum man über einen Podcast nachdenken sollte:  

  • Überschaubare Kosten 
    Neben kostenlosen Versionen sind auch die kostenpflichtigen Profile sehr günstig. Abhängig ist dies von der Größe der Daten.
  • Experten-Status aufbauen 
    Komplexe Themen oder Fragen des Verbrauchers können sehr gut geklärt werden. Durch eine Regelmäßigkeit schafft sich das Unternehmen so einen Ruf als Experte 
  • Reichweite 
    Die Verwendung ist vielfältig, sodass Podcasts gut gestreut werden können.  
  • Zielgruppe überall erreichen 
    Ob in der Bahn, im Auto oder doch beim Kochen – die Zielgruppe kann sich in den unterschiedlichsten Situationen einen Podcast anhören.  
  • Eigenwerbung 
    Produkte und Dienstleistungen lassen sich nach einem Expertengespräch gut einbinden.  

Fazit  

Die #vfl2020 waren ein gelungenes Event! Neben interessanten Vorträgen war auch der Erfahrungsaustausch wichtig. Es ist interessant zu sehen, dass viele Social Media-Kollegen in der Versicherungsbranche auf dieselben Herausforderungen stoßen. Meine Meinung dazu? Versicherungen sollten sich weiter für die digitalen Medien öffnen. Neben der Tatsache, dass Social Media als Chance für eine verbesserte Markenbekanntheit gesehen werden kann, bieten sie auch die Möglichkeit, das »angestaubte« Image einer Versicherung abzulegen.  


Foto 2: Instagram-Workshop mit Sabine Haas und Sarah Kobs. Bildrechte: Versicherungsforen Leipzig GmbH