Social Media Plugins und Google Analytics rechtssicherer einbinden

Social Media Anwendungen erfreuen sich zusehends starker Beliebtheit bei Webseitenbetreibern. Nie war es einfacher, sich mit seinen Besuchern zu vernetzen und Informationen auszutauschen. Unter den Topfavoriten der Netzwerke residiert die Social Media Plattform Facebook.


Doch wie steht es um den Datenschutz in diesem Zusammenhang? Schon in der Vergangenheit wurde oft bemängelt, dass Facebook es damit nicht all zu genau nehme. Somit ist es ratsam, den eigenen Webauftritt auf Rechtssicherheit zu überprüfen. Dabei ist vor allem §13 (1) TMG zu beachten. Hier heißt es, dass „ein Diensteanbieter den Nutzer zu Beginn des Nutzungsvorgangs über Art, Umfang und Zwecke der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten sowie über die Verarbeitung seiner Daten […] in allgemein verständlicher Form zu unterrichten [hat]“.

Bindet ein Webseitenbetreiber ein Social Media Plugin wie beispielsweise den „Like that“ Button von Facebook auf seine Seite ein, so ist hierdurch ein Datenaustausch eingeleitet worden. Auch wenn sich der Webseitenbetreiber in seltenen Fällen für diesen Datenaustausch interessiert, so hat er ihn jedoch initiiert und ist dafür verantwortlich. Laut geltendem Recht muss man also einen Datenschutzhinweis für den Nutzer der Webseite geben, um rechtssicherer entsprechende Plugins einzusetzen. Ein gutes Beispiel ist hierfür bei 3C DIALOG zu finden, die auf ihrer Webpräsenz Social Media Verknüpfungsmöglichkeiten anbieten. Dank an dieser Stelle an Thomas Hendele durch dessen Blogbeitrag wir auf diese Thematik aufmerksam geworden sind.

(Bildquelle: www.n24.de)

In diesem Zusammenhang steht Google Analytics auch auf dem Prüfstand. Laut datenschutzzentrum.de ist „die Nutzung des kostenlosen Google Analytics Services durch Webseitenanbieter unzulässig“. Dieses Urteil ergibt sich aus der Tatsache, dass die IP-Adresse eines Webseitenbesuchers von Googles Analyseprogramm gespeichert und zwecks weiterer Verarbeitung gespeichert wird, was gegen geltendes Datenschutzrecht verstößt. Da die Result GmbH Datenschutz sehr ernst nimmt und dies auch seinen Kunden zu Gute kommen lässt bietet sich die rechtssichere Lösung an, im Google Analytics Code die IP-Adressen der Nutzer zu verschlüsseln. Dies ist durch Modifizierung des Codes schnell und sicher möglich.

(Bildquelle: http://blog.icompetence.de/)

By | 2010-07-23T15:38:33+00:00 23. Juli 2010|Categories: Beratung, Neue Medien|Tags: , , , |

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