Neues von der Medienkonvergenz

So langsam kommt Bewegung in die Welt der bewegten Bilder im Internet. Das schon allein sprachlich bemerkenswerte Beispiel Verband-Deutscher-Zeitschriftenverleger-TV illustriert begrifflich die gar nicht mehr so neuen Möglichkeiten des Web: Fernsehartige Inhalte werden zunehmend mit den Angeboten klassischer TV-Sender konkurrieren.

Aus wirtschaftlicher Perspektive bedeutet dies, dass neue Wettbewerber um die Aufmerksamkeit werberelevanter Zielgruppen konkurrieren werden, zunehmend auch bisher eher medienferne Unternehmen mit „Branded Content“, Anbieter aus dem klassischen Printbereich, TV-Produktionsfirmen und Internetprovider.

Ein Grund mehr, den Fernseher auch mal ausgeschaltet zu lassen bietet jetzt die Produktionsfirma Brainpool unter dem eher launigen Titel myspass.de. Hier wartet nicht nur das sehnsüchtig erwartete Killer-Feature, bis zu fünf User-Generated-Bewertungs-Strernchen anklicken zu können, sondern auch die Möglichkeit die famosen Christian-Ulmen-Shows Mein neuer Freund und, frisch mit dem Grimmepreis ausgezeichnet, Dr. Psycho zu gucken – wann und wo man will.

Wenn das Angebot jetzt auch funktionieren würde, wäre das natürlich noch besser.

By | 2015-07-16T14:10:49+00:00 20. März 2008|Categories: Fernsehen, Internet, Marke|Tags: , , , , |

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2 Kommentare

  1. Dirk Middeldorf 20. März 2008 um 23:55 Uhr

    Also bei mir klappts!

  2. Thilo Trump 21. März 2008 um 18:38 Uhr

    Vielleicht eine Frage der Uhrzeit.

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