Neue Studie von result: Web 2.0 und die Generation 50+

Soeben haben wir unsere zweite Web-2.0-Studie veröffentlicht. Diesmal im Fokus: die Generation 50 plus – keineswegs eine Generation, die mit dem Internet nicht vertraut ist. Wir haben uns gefragt, wie diese Generation mit der Möglichkeit, aktiv in die Gestaltung des Webs einzugreifen, umgeht.

Im Vorfeld haben wir einige Seiten ausgewählt, die sich die Probanden anschauen und benutzen sollten. Dann haben wir in vier Gruppendiskussionen in Köln und Mannheim mit diesen Leuten über die Seiten gesprochen.

Das Ergebnis war einhellig: Alle fanden die Seiten sehr spannend, was man daran gesehen hat, dass sich die Probanden mehr Seiten angesehen hatten als von Ihnen verlangt wurde. Dann aber haben sich fast alle eher enttäuscht über die Inhalte und Möglichkeiten gezeigt.

Der Generation 50+ ist die zielgerichtete Nutzung des Internets wichtig. „Surfen“ als Selbstzweck empfindet man als Zeitverschwendung. Hierbei ist die Informationsbeschaffung das Hauptziel.

Das heißt nicht, dass diese Generation das Internet nicht als Kommunikationsmedium nutzen will. Nur genauso wie die Infomationssuche zielgerichtet sein soll, so sollen eben etwa auch Communitys einen klaren Sinn und klare Ziele haben.

Dies belegt die Grundregel, die beim Launchen von Online-Communitys immer beachtet werden sollte – zu 90% aber nicht beachtet wird: Online-Communitys funktionieren nur, wenn sie auch offline funktionieren würden.

Informationen zur Studie finden Sie hier.

Von | 2007-10-12T11:45:09+00:00 12. Oktober 2007|Kategorien: Internet, result|Tags: , , , |

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