Location Based Marketing mit foursquare

Wie eine aktuelle Studie von TNS Infratest beschreibt, sind Routenplanung, Navigation und andere standortbasierte Dienste am Weitesten auf mobilen Geräten verbreitet. Kein Wunder, sollen doch spätestens im Jahr 2014 die Smartphones und Tablets dem klassischen Desktop PC den Rang ablaufen (Studie von Morgan Stanley Research).

Neben Bewertungsportalen wie Qype oder Yelp zählt foursquare zum Vorreiter des mobilen Standort-Marketings, bei dem der User an Orten und Geschäften »Einchecken« kann. Der Mehrwert für Kunden: Freischaltung von Sonderangeboten oder Bonussysteme. Tests, Berichte und Fotos von Freunden, die einen solchen Tipp hinterlassen, tun ihr Übriges dazu. Auf der Seite der Anbieter finden sich Kundenbindung sowie Reputation. Damit wird das Smartphone zur »digitalen Mundpropaganda«, und wer beispielsweise an einem fremden Urlaubsort ein gutes Schnitzel sucht, wird so sicher fündig. Ein spannendes Thema, über das ich gestern einen Vortrag im Duisburger LehmbruckMuseum gehalten habe.

Das Museum veranstaltet im Rahmen seiner PlastikBar den sogenannten #twonnerstag – ein Pendant zum wohl eher bekannten #twittwoch – , eine interessante Veranstaltung, die mit wechselnden Themen gezielt ein jüngeres Publikum anspricht und ins Museum lockt. Die knapp 40 interessierten Museumsgäste wurden gestern Abend dann in die digitale Welt von Tänzern im Internet, foursquare und Social Impact Optimization (SIO) geführt. Im Anschluss fand eine rege Diskussion statt, die die sozialen Netzwerke auf den Prüfstand rief. Mein Fazit: Ein rundum gelungener Abend mit viel Input für Neues. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an das LehmbruckMuseum für die Einladung!

Und hier nun zum Reinschnuppern ins Thema mein Vortrag (im PDF-Format):

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