LinkedIn ist ein absolutes Pflichtprogramm im Social-Media-Auftritt von Unternehmen, insbesondere, wenn es um die Unternehmenskommunikation geht. Dabei ist ein bedachtes Teilen von Inhalten wichtig, um Mitarbeiter, Kunden und andere Stakeholder zu informieren, zu unterhalten und mit ihnen in den Austausch zu kommen. Schließlich ist auch LinkedIn ein soziales Netzwerk.

1. Die richtigen Visuals für mehr Aufmerksamkeit

Es ist kein Geheimnis, dass statt einer fesselnden Headline ansprechende Visuals als Eyecatcher für die Beiträge in sozialen Medien gelten. Dabei darf auf gerne zwischen Bildern und Videos variiert werden. Die richtige Mischung macht es.

2. Zielgruppengerechter Content

Wie gesagt, ist LinkedIn ein soziales Netzwerk. Neben Inhalten mit Mehrwert möchte die Community in gewisser Weise auch unterhalten werden. Hier ist Abwechslung gefragt. Um herauszufinden, was die Zielgruppe mag, sollten die Analytics im Blick behalten werden. Kommen Beiträge zu Stellenanzeigen bei der Community besonders gut an, können unterhaltsame Inhalte rund um die Mitarbeiter*innen ergänzt werden. So können einzelne Corporate Influencer*innen auf unterschiedliche Weise vorgestellt werden – von Hobbys über Lieblingsbeschäftigungen in der Mittagspause ist alles möglich.

Um mit LinkedIn-Analytics zu arbeiten, wird unter der Unternehmensseite „Analytics“ und anschließend „Updates“ ausgewählt. Zusätzlich kann bei Bedarf auch das Zeitfenster verändert werden. Neben den einzelnen Beiträgen finden sich relevante KPI wieder, die zeigen, wie gut ein Beitrag performed hat.

3. Der passende Zeitpunkt

Der Algorithmus von LinkedIn möchte keine geplanten Social Media-Strategien, sondern natürliche. Das bedeutet, dass in unregelmäßigen Abständen gepostet werden sollte – unter Berücksichtigung von Stoßzeiten. Zwischen 8 und 12 Uhr sowie 16 bis 18 Uhr gilt als beliebt. Dennoch sollte jedes Unternehmen selbst analysieren, wann seine Beiträge eine besonders gute Interaktion erzielen.

 

Quelle: https://de.linkedin.com/business/marketing/blog/gibt-es-den-richtigen-zeitpunkt-fur-inhalte-auf-linkedin

4. Hashtags

Sie sind auf nahezu jeder Plattform beliebt, so auch auf LinkedIn. Doch ein wahrer Hashtag-Spam ist auf einem Business-Netzwerk natürlich nicht gewünscht. Vielmehr geht es um eine präzise und sorgfältige Auswahl. LinkedIn empfiehlt, nicht mehr als fünf Hashtags in einem Beitrag zu setzen. Der Text sollte dabei immer noch flüssig zu lesen sein. Da darf so mancher Hashtag gern ans Ende wandern. Außerdem darf auf eine Nischenstrategie gesetzt werden.

5. Taggen von Unternehmen, Influencer*innen, Mitarbeiter*innen

Hier ist es wichtig, strategisch vorzugehen. Es sollten nur Unternehmen oder Personen getaggt werden, die thematisch zum Beitrag passen oder selbst im Beitrag genannt werden. Man muss nicht mit der Person verbunden sein, um sie zu taggen. Die Unternehmen und Personen werden über die Markierung informiert und interagieren im Idealfall mit dem Beitrag, was natürlich die Reichweite steigert.

Inspiration gesucht? 3 Best Practice-Beispiele  

ERGO Group AG

Der Versicherungskonzern schafft auf LinkedIn eine ausgezeichnete Mischung von Inhalten. Neben Unternehmens-News stehen Employer Branding und Corporate Responsibility im Fokus. Einen wichtigen Schwerpunkt setzt man beim Thema Digitalisierung. Damit erreicht das Unternehmen nicht nur Mitarbeiter*innen, sondern auch Expert*innen und die Presse. Der Konzern vernetzt sich in seinen Posts mit Unternehmen, Influencer*innen und Mitarbeiter*innen und setzt dabei auf eine ausgewogene Mischung an Hashtags.

Volkswagen AG

Mit gutem Beispiel voran geht auch VW und setzt auf knackig formulierte Texte und Videos. Die Postings werden mithilfe von Emojis intelligent in optisch gut aufbereitete Abschnitte geteilt.  Dazu werden aktiv Beiträge von Vorständen und Veranstaltungen gepostet.

Evonik

Auch dieses Unternehmen schafft eine bunte Mischung von Inhalten und setzt dabei auf Tagging. Hashtags sind ebenso relevant wie das Teilen anderer Beiträge. Auch hier gilt bei den Posttexten: In der Kürze liegt die Würze. Zudem setzt man sowohl auf Bild- als auch auf Video-Inhalte.

Fazit

Aus LinkedIn-Posts lässt sich viel mehr herausholen als häufig gedacht. Dazu ist es aber wichtig, seine Performance im Netzwerk kontinuierlich zu analysieren, um sich stetig zu verbessern und die Community mit inspirierenden, informativen und unterhaltsamen Beiträgen zu begeistern.