Content is King – immer noch und immer wieder. Ohne Content geht nichts im Internet. Aber hochwertiger Content muss es sein, nachhaltig, informativ, im besten Sinne „mehr wert“ für Ihre Kunden. Aber was genau ist eigentlich Content? Was macht guten Content aus? Und wie entsteht guter Content?

Was ist Content?

Alles ist Content: der News-Artikel, das YouTube-Tutorial, die Instagram-Story, der Podcast, die Infografik, der Facebook-Post, das Whitepaper, das GIF, der Blog-Post. Content ist Marketing: Er dient dazu

  • Ihre Kunden zu erreichen,
  • Ihre Produkte vorzustellen,
  • Ihr Unternehmen sichtbar zu machen,
  • potenzielle Neukunden auf sich aufmerksam zu machen,
  • Sie als Experten zu etablieren.

Auf allen Kanälen und mit allen Mitteln der Kommunikation: Bild, Text, Audio, Bewegtbild.

Warum ist guter Content so wichtig?

Dass ansprechende und gut konzipierte Inhalte zunehmend an Bedeutung gewinnen, erklärt sich von selbst. Mit den Möglichkeiten des Internets und sozialer Netzwerke wie Twitter, Facebook, Instagram & Co. können Sie Ihre Kunden jetzt rund um die Uhr erreichen. Zeigen Sie also prägnant und ansprechend, worin sich Ihr Produkt unterscheidet oder welchen Mehrwert Ihre Dienstleistung bietet. Heben Sie sich durch besondere Formate von der Masse ab. Denn wer inhaltlich wie visuell ein Storytelling lebt, das sich an den Bedürfnissen und Erwartungen der Kunden orientiert, positioniert sich langfristig und einzigartig im Netz.

Zielsetzung der Content Creation

Um Ihr Content Marketing erfolgreich zu gestalten, benötigen Sie neben sinnvollen Zielen auch eine Zielgruppendefinition sowie Vorstellungen zu dem „Wie“ und „Wo“ Ihrer Inhalte.

1. Setzen Sie sich Ihre Content-Ziele

Jede gute Content Strategie ist an Ziele geknüpft – seien es Verkaufszahlen, Zugriffszahlen oder auch Social Leads. Diese Ziele sollten so formuliert sein, dass sie messbar und Erfolge oder Misserfolge dadurch klar zu überprüfen sind. Erstellen Sie also Ihre Liste an Key Performance Indicators (KPI) und überwachen Sie diese kontinuierlich. Sollten Sie hierbei Unterstützung benötigen, erarbeiten wir diese gerne gemeinsam mit Ihnen in einem individuellen Beratungsworkshop.

Zur Beratung

2. Definieren Sie eine Nutzerpersönlichkeit (Buyer Persona)

Jetzt kennen Sie Ihre Ziele. Aber kennen Sie auch die Wünsche und Bedürfnisse Ihrer Kunden? Um diese zu identifizieren, wird eine sogenannte Buyer Persona erstellt. Die Erarbeitung eines solchen fiktionalen Prototyps Ihres idealen Kunden auf der Basis von Marktforschung und Daten hilft Ihnen, Ihre Inhalte entsprechend zu konzipieren und anschließend zielgenau zu verbreiten. Letztendlich besteht die Kunst im Content Marketing und der Content Creation genau darin, die Schnittmenge zwischen Ihren Zielen und den Erwartungen Ihrer Kunden zu bedienen.

Buyers Persona GIF

3. Bieten Sie Mehrwehrt entlang der Customer Journey

Um Ihren Kunden interessante und informative Inhalte bieten zu können, sollten Sie sich oder – besser noch – Ihren Kunden viele Fragen stellen.

  • Was möchten Ihre Kunden über Sie wissen?
  • Was können Sie als Experte Ihren Kunden mitteilen?
  • Worüber möchten und müssen Sie Ihre Kunden informieren?
  • Was möchten Sie potenziellen Neukunden über sich erzählen?

Nutzen Sie Ihre Ideen und Erkenntnisse, um vielfältigen Content entlang der sogenannten Customer Journey zu entwickeln. Denn: Bereits bevor Ihre Kunden zu solchen werden, wecken Sie im besten Fall ihr Interesse, stärken Ihre Expertise und bleiben so im Kopf. Hat Ihr potenzieller Kunde erst einmal ein Kaufinteresse, sollten Sie mit entsprechenden Inhalten dort sein, wo er sucht, recherchiert, abwägt und sich schließlich zum Kauf entscheidet. Ist der Kauf erfolgreich getätigt, liegt es an Ihnen, den Kunden weiterhin zufriedenzustellen und Ihr Unternehmen positiv in seinem Gedächtnis zu verankern.

4. Entscheiden Sie über das richtige Format

Sie wünschen sich hochwertigen Content für Ihre Kunden, aber welchen? In diesem Schritt müssen Sie entscheiden, welche Formate am besten zu Ihren Inhalten passen. Das kann ein Blogpost sein, ein Video, eine Grafik, ein Whitepaper, ein Podcast, ein Mix aus Multimedia-Elementen. Fragen Sie sich:

  • Wann und an welchen Orten sind Ihre Kunden online?
  • Wie ist der Zugang Ihrer Kunden zu Ihren Inhalten: Können sie sie leicht konsumieren?
  • Welches Format können Sie oder Ihre Agentur durchgängig erstellen?
  • Können Sie hochwertigen Content wettbewerbsfähig produzieren oder benötigen Sie einen professionellen Partner?

Einen Überblick über die verschiedenen Content-Formate finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Content-Strategie

Content Creation ist nicht nur das Schreiben eines Artikels, das Drehen eines Videos oder das Aufnehmen eines Podcast, sondern ein ganzer Prozess. Am Anfang steht die Entwicklung einer Content Strategie. Diese umfasst die genaue Planung Ihrer Inhalte, die Umsetzung bzw. Erstellung und die Verbreitung des Contents.

1. Content-Planung

Hochwertiger Content braucht einen Plan, am besten sogar mehrere Pläne:

  • Themenplan: Im Prinzip das gute alte Brainstorming. Im Themenplan werden Themenideen festgehalten, entwickelt, einige sicher auch wieder verworfen.
  • Redaktionsplan: Themenideen, die in die Umsetzung gehen und eine Terminierung erhalten, werden im Redaktionsplan festgehalten. Wann steht die Lead-Messe an, zu der ein Beitrag veröffentlicht wird? In welche Zeit fällt der Launch des neuen Produkts? Welche Kampagne passt thematisch in welche Jahreszeit? Welches Format soll für welches Thema zum Einsatz kommen?
  • Produktionsplan: Es geht an die konkrete Umsetzung. Halten Sie fest: Wer übernimmt welche Aufgabe in der Content-Produktion und bis wann muss die Aufgabe abgeschlossen sein?

Diese Pläne müssen nicht alle separat geführt werden. Manche Prozesse passen auch in einen einzigen Plan. Wir benutzen übrigens für unsere Kundenprojekte gerne Projektmanagement-Tools wie Trello. So können wir mit unseren Kunden gleichzeitig Ideen entwickeln und sind immer up to date.

Beispiel eines Redaktionsplans in Trello

2. Content-Produktion

Nun geht es in die Umsetzung! Im Idealfall erfüllt Ihr Content das Bedürfnis Ihres Kunden passgenau und beantwortet seine Fragen zuverlässig. Bei der Umsetzung Ihrer Themen sind mehrere Faktoren nötig: grundlegendes Fachwissen, (ausführliche) Recherchen und natürlich eine gute Portion Kreativität. Erhält Ihr Nutzer eine Information, die er nicht nur interessant findet, sondern der er auch vertrauen kann, steigt die Motivation wiederholt mit Ihrem Unternehmen in Kontakt zu treten und Empfehlungen in Form externer Verlinkungen auszusprechen. Wichtig: Achten Sie beim Erstellen von Content auf einen verständlichen und zielgruppenorientierten Stil.

3. Content-Verbreitung

Was nützt es, all diese großartigen Inhalte zu erstellen, wenn sie niemand sieht? Daher ist die Content-Promotion für Ihre Strategie genauso wichtig wie der Inhalt, den Sie erstellen. Was machen Sie, wenn Sie Informationen zu einem bestimmten Thema suchen? Vermutlich das, was die meisten Internetnutzer tun: Sie googlen den Begriff. Ohne einen Artikel auf einen passenden Suchbegriff zu optimieren, wird er kaum gefunden. Und der beste Beitrag hilft wenig, wenn er nicht gelesen wird. Auch für alle anderen Formate gilt: Überlegen Sie, welche Distributionswege Sie nutzen können, um mit Ihren Inhalten dort zu sein, wo Ihre Kunden sind. Wo verbringen sie ihre Zeit online? Zu welcher Tageszeit nutzen sie eine bestimmte Plattform? Die Verbreitung über Blogs und soziale Netzwerke ist heute ein entscheidender Weg: Sei es durch Social Media Marketing, Influencer Relations-Kampagnen oder Blogger-Events. Wichtig ist dabei, die richtige Balance zwischen Selbstdarstellung, Austausch nützlicher Informationen und Unterhaltung zu finden. Facebook, Twitter, Instagram, YouTube und Snapchat sind großartige Medien, um relevante Inhalte zu teilen. Der Schlüssel liegt darin, Inhalte an die Plattformen anzupassen und diese bereits in der Planung mitzudenken.

Erfolgsmessung und Optimierung

Für eine nachhaltige Content Creation ist es unabdingbar, die Performance Ihrer Inhalte auf einen kontinuierlichen Prüfstand zu stellen. Wurden die gesteckten Ziele erreicht? Sollten inhaltliche Anpassungen vorgenommen werden? Wenn Sie diese Aufgabe des Social Listenings nicht inhouse erarbeiten können oder möchten, unterstützt Sie unsere Forschungsabteilung gerne mit einem laufenden Social Media Monitoring und aussagekräftigen Reportings inklusive entsprechender Handlungsempfehlungen.

Zum Social Media Monitoring

Als Agentur bieten wir unseren Kunden viele verschiedene Leistungen an, darunter Podcasts, Bild, kleinere How-to-Videos und Animationen, Infografiken und vieles mehr. Unsere älteste Leidenschaft ist das Schreiben: von redaktionellen Texten bis hin zu einem neu aufgesetzten Corporate Blog können wir Sie nach Bedarf unterstützen. Möchten Sie Ihre Inhalte nicht selbst im Netz oder auf Ihrer Webseite platzieren oder mit Usern kommunizieren, übernimmt unsere Redaktion für Sie auch gerne das Content Management und Community Management.

Content-Formate im Überblick

Die Möglichkeiten der Content Creation sind vielfältig und mannigfaltig. Einen groben Überblick über die wichtigsten Content-Formate haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Der Klassiker im Content-Marketing bietet Informationen und Mehrwert in Textform oder wird durch weitere Formate angereichert. Ihr Text sollte in Ansprache und Ton Ihrer Zielgruppe angepasst und unbedingt suchmaschinenoptimiert werden.

Mit dieser Form des Contents lassen sich Zahlen oder Fakten übersichtlich und ansprechend darstellen. Ihre Infografiken sollten gut recherchiert und anschaulich gestaltet sein.

Insbesondere in Social Media werden Beiträge ohne bildliche Bewegung nahezu gar nicht mehr wahrgenommen. Auch in einem Blogartikel eignen sich GIFs und Cinemagraphs, um den Text aufzulockern oder Aufmerksamkeit zu.

Mit Bewegtbild-Content können Sie viele unterschiedliche Inhalte abbilden. Vom Experteninterview über eine Produktvorstellung bis hin zu How-to-Anleitungen. Videos oder Animationen sollten zur Verwendung in sozialen Netzwerken oder im Blog prägnant und nicht zu lang sein.

Der fast vergessene Audio-Content erlebt 2019 sein großes Comeback. Mit einem Podcast können Nutzer Ihre Inhalte beispielsweise in Auto oder Bahn, beim Pendeln zur Arbeit oder abends beim Kochen konsumieren.

Breit angelegte und erkenntnisreiche Studien oder Umfragen haben großes Potenzial, von Fachzeitschriften aufgegriffen zu werden. Dadurch erreichen Sie ein größeres Publikum und stärken die Wahrnehmung Ihrer Expertise.

Auch bei diesem Format geht es für Sie darum, Ihre eingehenden Markt- oder Themenkenntnisse zu beweisen. Ein Whitepaper ist dabei ein Informationspapier oder Ratgeber, das ein Thema deutlich ausführlicher als ein Blogartikel behandelt und mit gut recherchierten Fakten aufwartet.

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