Das Thema kommt immer wieder auf, jetzt gab Facebook den Anlass, uns mit unserem digitalen Vermächtnis auseinanderzusetzen. Denn mit dem »Legacy Contact«-Feature soll zukünftig jeder, der Teil des Socialnetworks ist, seinen eigenen Nachlassverwalter bestimmen und dort hinterlegen können. Der Rollout findet allerdings – wie zumeist bei Facebook – erst einmal für die User in den USA statt. Die Funktion soll nach und nach für weitere Länder freigeschaltet werden. 

Blogbeiträge dazu sind in der vergangenen Woche einige veröffentlicht worden. Während beispielsweise die beckerin ähnlich wie mein Kollege Rouven Kasten auf seinem Gestalterhütte-Blog das allgemeine Prozedere erläutern, erklärt Rechtsanwalt Thomas Schwenke im Rahmen eines Blogstöckchens, dass er diese neue Funktion von Facebook durchaus begrüße, selbst aber bereits anderweitig Vorsorge getroffen habe.

Wofür man sich im Falle von Facebook auch immer entscheidet, wir sollten uns einfach grundsätzlich darüber im Klaren sein, dass auch das digitale Erbe geregelt sein möchte. Denn unsere Online-Aktivitäten im Zeitalter des digitalen Wandels können sehr vielfältig sein. Da kann man schnell den geordneten Überblick verlieren. Umso wichtiger erscheint es mir, sich einmal die Zeit zu nehmen und alles aufzulisten. In der folgenden Grafik habe ich daher versucht festzuhalten, für welche digitalen Aktivitäten und Bereiche wir den Nachlass organisieren sollten. Dabei erhebe ich keineswegs einen Anspruch auf Vollständigkeit. Sollte also noch etwas fehlen, freue ich mich über entsprechende Kommentare.

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(Erstellt mit easel.ly)