#GOR14 – Der Umbruch ist im vollen Gange

Die #GOR14 in der Fachhochschule Köln war geprägt von Diskussionen über die Verbesserung traditioneller Methoden, legte aber auch einen großen Fokus auf neue Erhebungsarten und die Implikationen, die veränderte Kommunikationswege auf die Markt- und Sozialforschung besitzen. So beschäftigte sich ein ganzer Track über beide Tage ausschließlich mit dem Bereich Social Media, und ein hochkarätig besetztes Panel diskutierte über Anonymität in der Marktforschung – ein Thema, das ich unlängst auch schon bei Mafolution diskutierte

Wir waren auch nicht bloß als Zuhörer vor Ort. In der Session „Innovation bottom-up“ stellten wir das Thema Crowdsourcing vor und wie es für die Marktforschung genutzt werden kann (Folien siehe unten). Zusammen mit dem Vortrag des Kollegen Detlef Happel von Dialego, der Co-Creation – eine Form von Crowdsourcing – näher beleuchtete, war das Thema „innovative Methoden“ eine gut besuchte Session, die auf große Nachfrage stieß und zu vielerlei Diskussionen und Erläuterungen im Nachgang anregte.

Mein Fazit zur diesjährigen GOR lautet damit: Die Marktforschung ist im Umbruch, sie muss sich von tradierten Verfahrensweisen gedanklich lösen, um in der Wirklichkeit der heutigen Kommunikation anzukommen. Die Veranstaltung in Köln war dafür eine guter Startpunkt.

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