Faktencheck: Gaming in Deutschland

Heute startet in Köln DIE Messe für alle, die sich in virtuellen Spielen eine Auszeit vom Alltag gönnen: die Gamescom. Ein guter Zeitpunkt, sich ein paar Zahlen zu einem immens wachsenden Wirtschaftfaktor etwas näher anzuschauen.

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Zunächst einmal: Nahezu jeder zweite Deutsche gamed (42 Prozent). Wer aber glaubt, Video- und Computerspiele seien immer noch reine »Männersache«, der irrt. Tatsächlich handelt es sich bei 43 Prozent der Gamer um Männer, gefolgt von einem Frauenanteil in Höhe von 42 Prozent! Blickt man auf die Altersstruktur, liegen die jüngeren Spieler von 14 bis 19 Jahren mit 81 Prozent immer noch weit vor allen anderen. Die nächst größere Gruppe bilden mit 55 Prozent die 30- bis 49-Jährigen. Spieler der Generation 65 + stellen immerhin einen Anteil von 11 Prozent.

Und auf welchen Endgeräten sind Gamer am ehesten unterwegs? Tatsächlich spielen die meisten (78 Prozent) auf dem Smartphone oder Handy, gefolgt von stationärem PC (69 Prozent) und Laptop (67 Prozent). Ein wenig überrascht hat mich, dass weiterhin nur ein geringer Anteil der Spiele synchron auf mehreren Endgeräten gespielt wird. Neben Gelegenheitsspielen scheint sich der deutsche Gamer maßgeblich für Strategie-/Denkspiele, Actionspiele sowie Social Games zu begeistern.

Weitere Infos zu den genannten Zahlen und zum Thema »Gaming-Trends in Deutschland« finden sich in gleichnamiger Präsentation auf dem Bitkom-Blog.

Von | 2015-10-10T02:53:37+00:00 5. August 2015|Kategorien: Allgemein, Digitaler Wandel, Forschung|Tags: |

Über den Autor:

Alexa Brandt
Seit 1998 als Redakteurin für die result gmbh tätig, übernahm sie im August 2012 als zertifizierte Social Media Managerin die Leitung der Unternehmenskommunikation und kümmert sich neben der klassischen PR auch um die sozialen Kanäle und das Corporate Blog der Digitalagentur. Zudem verantwortet sie redaktionelle Projekte namhafter Kunden. Seit Juni 2013 ist sie stellvertretende Leitung der Digitalredaktion.

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