Die GOR, die 11. Internationale Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Online Forschung (DGOF), hat sich in diesem Jahr einem bunten Strauß von Themen gewidmet. In zahlreichen Vorträgen stellten in- und ausländische Forscher ihre Arbeiten rund um die Onlineforschung vor. Wir haben unseren Beitrag zum Thema „Wirkung eines Facebook-Accounts auf die Markenwahrnehmung“ vorgestellt (hier als PDF verfügbar, derzeit leider nur in Englisch) und lebhaft mit dem Auditorium über die Implikationen unserer Ergebnisse auf Social-Media- und Markenführungs-Strategien diskutiert.

Insgesamt wurde auf der Konferenz deutlich, welch breiten Raum die Social-Media-Forschung mittlerweile einnimmt: Mehr als ein Drittel aller Vorträge befassten sich mit diesem Themenkomplex. Mal wurde der Nutzen als Krisenreaktionsinstrument untersucht (Aschewolke; Luftverkehr) und abgeleitet, welche Erfolgfaktoren gelten. Mal wurde der Effekt einzelner Social-Media-Features auf Einstellung und Verhalten der Zielgruppe dargestellt, in anderen Fällen ging es um die Nutzung im politischen Raum.

Eine lebhafte Veranstaltung, die ein wenig mehr Zuspruch verdient gehabt hätte, für uns ein interessantes Event und eine ansprechende Plattform, um unsere inhaltlichen Thesen und unser Leistungsangebot einem breiteren Publikum vorzustellen. Und den Gesprächen und dem Feedback bei Twitter nach zu urteilen, geht es auch anderen Besuchern so. Von „had a very impressive day at #gor11.“ über „bin bislang sehr positiv überrascht von der #gor11. spannende vorträge, gut abgestimmtes programm – und jetzt ab auf die party…“ bis „Schöne Einblicke in Social Media-Forschung und Online-Mafo auf der #gor11.“ reichten die Reaktionen.

Ausführlichere Berichte finden sich hoffentlich in den nächsten Tagen noch im Netz. Eine kurze Notiz zu den Best-Practice-Awards hat bereits marktforschung.de geliefert, und auch Martin Welker hat schon ein kurzes Zwischenfazit gebloggt. Warten wir mal ab, was da noch so kommt.