Durch die Corona-Krise hat sich unser Alltag stark verändert. Einfach mal durch die Fußgängerzone schlendern, eine Veranstaltung besuchen, sich mit Freunden treffen – alles das ist gerade nicht möglich. Wie bleiben wir trotzdem auf dem Laufenden, wenn wir das Haus oder die Wohnung gar nicht verlassen dürfen? Eine wichtige Informationsquelle ist das Fernsehen, wie Sabine Haas bereits in ihrem Beitrag festgehalten hat. Die andere Quelle, die uns nicht nur Information, sondern auch Kommunikation ermöglicht, ist das Internet.

Den größten Teil der Kommunikation über das Internet erledigen wir über Messenger, soziale Netzwerke und spezielle Foren oder Plattformen zu einem Thema. Wir können uns mit Familie und Freunden austauschen, aber auch Kontakt zu Selbstständigen, Freiberuflern und Unternehmen jeder Größe aufnehmen – sofern diese ihre Kanäle betreuen, was in dieser Zeit allerdings unerlässlich sein sollte.

Ohne eigene Website geht es nicht mehr

Doch die Präsenz in sozialen Netzwerken allein reicht nicht aus, um über das eigene Unternehmen und seine Angebote im Internet zu informieren. Viele Social Networks bieten gar nicht die Möglichkeiten, ausführlich die eigenen Produkte oder Dienstleistungen zu beschreiben. Auch der Wiedererkennungswert ist geringer, da die Informationen im Korsett der Netzwerke gefangen sind. Die eigene Website schlägt externe Plattformen um Längen, denn sie vereint gleich mehrere nützliche Funktionen. Sie ist Marketinginstrument sowie Informationsportal und lässt sich vollständig an das eigene Corporate Design anpassen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Selbstständige, Freiberufler oder kleine, mittlere sowie große Unternehmen handelt. Inhaltlich gehören alle wichtigen Informationen auf die Website, wie etwa diese:

  • Um welche Person bzw. welches Unternehmen geht es?
  • Was ist die Vision und die Mission der Person/des Unternehmens?
  • Wo ist die Person oder das Unternehmen tätig? Regional oder überregional?
  • Gibt es ein oder mehrere Ladengeschäfte?
  • Wie sind die Öffnungszeiten?
  • Was sind die angebotenen Produkte oder Dienstleistungen? Sind diese digital oder physisch?
  • Bei Produkten: Kann online bestellt und dann geliefert werden?
  • Gibt es spezielle Änderungen aufgrund der aktuellen Situation?
  • Wie kann Kontakt zur Person/zum Unternehmen aufgenommen werden?
  • In welchen sozialen Netzwerken ist die Person/das Unternehmen aktiv?
  • Impressum und Datenschutzerklärung

Wer bereits ein eigenes Logo und Corporate Design sowie Fotos von sich oder seinem Unternehmen hat, der besitzt bereits das Wichtigste in Sachen Website. Jetzt müssen diese Informationen nur noch online gestellt werden.

Eine Website selbst machen? Nur mit viel Eigenleistung

Ja, eine Website kostet Geld, das ist richtig. Es ist ein bisschen wie beim Hausbau: Wer eine Eigenleistung erbringt, kann mitunter Geld sparen. Dennoch sollten einige wichtige Aufgaben von einem Profi erledigt werden. Eine Statik berechnet der Bauherr schließlich auch nicht selbst, sondern ein Baustatiker, der sich damit auskennt.

Bei Websites ist das zum Glück nicht ganz so kritisch wie beim Hausbau. Heute gibt es einige Möglichkeiten, die eigene Website mit ein paar Klicks und etwas Grundwissen selbst erstellen zu können. Dabei sollte immer im Hinterkopf behalten werden, dass eine Website nicht nur einmal aufgesetzt und dann liegen gelassen wird. Es ist ein langfristiges Projekt, das immer wieder Aufmerksamkeit durch Software-Updates und inhaltliche Aktualisierung benötigt. Genau wie auch ein Haus dauerhafte Pflege benötigt, um in diesem Bild zu bleiben.

Daher lohnt es sich schon beim ersten Aufsetzen, wie auch beim Relaunch einer bereits bestehenden Website, gute Entscheidungen zu treffen. Wir bei result setzen seit vielen Jahren voll und ganz auf WordPress: Es bietet nicht nur eine einfache Bedienung, um Inhalte einzupflegen. Mit über 10.000 Themes und über 55.000 Plugins ist für alle Anwendungsfälle etwas dabei. Als Open Source-Software ist WordPress kostenlos und kann direkt eingesetzt werden.

Wer eine möglichst kostengünstige Website aufbauen möchte, muss sich selbst in die Thematik reinfuchsen. Benötigt wird dann lediglich ein Hosting-Paket, das monatlich mindestens 5 bis 10 Euro betragen sollte. Warum nicht günstiger? Weil die Website sonst schnell an ihre Grenzen stoßen kann. Neben den bekannten großen gibt es auch kleinere Hosting-Anbieter, die sich auf WordPress spezialisiert haben. Wichtig ist in jedem Fall ein SSL-Zertifikat, das kostenfrei mit angeboten werden sollte. Das grüne Schloss vor der URL im Browser ist nämlich nicht nur für die Suchmaschinen relevant, es schafft auch bei Besuchern der Seite ein gewisses Vertrauen.

Wenn das WordPress steht, geht es an die Wahl des Themes, also das Design, sowie Plugins für mehr Funktionalität. Es braucht auch keinen teuren Page-Builder. Der Block-Editor von WordPress ist für die meisten Anwendungsfälle ausreichend. Das Theme und die Plugins müssen entsprechend konfiguriert werden, um den eigenen Wünschen gerecht zu werden. Zum Schluss kommen schließlich die eigenen Inhalte auf die Website.

Die Investition in eine Website zahlt sich langfristig aus

Eine Website ist nicht »mal eben so« gemacht. Es braucht tiefgründiges Know-how, um das Zusammenspiel der einzelnen technischen Komponenten wie Server, Browser, HTML, CSS, JavaScript, PHP und Datenbank zu verstehen. Zusätzlich müssen verschiedene Dinge bei den Inhalten beachtet werden: Wie sollen sie aufgebaut sein, sodass diese bei Google & Co. weit vorne stehen? Wie muss das Design gestaltet werden, damit der Content von allen Besuchern gut lesbar ist? Wie muss die Website erstellt sein, damit auch Menschen mit Behinderung diese gut navigieren und die gewünschten Informationen erhalten können?

Auch wenn eine einfache Website von vielen heute selbst aufgesetzt werden kann, für einen professionellen Auftritt sollte man sich externe Unterstützung holen, damit das Ganze nicht bloß wie eine digitale Visitenkarte daherkommt. Das gilt nicht nur für die technische Seite, sondern auch für Texte, Fotos oder die Suchmaschinenoptimierung. Auch eine regelmäßige Wartung darf nicht vernachlässigt werden.

Trotzdem ist es für den Betreiber einer Seite wichtig, schnell auf Veränderung wie die derzeitige Corona-Krise reagieren zu können. Daher zeigen wir unseren Kunden, wie sie selbst Inhalte pflegen können, während wir uns weiterhin um alle technischen Belange kümmern. Wer dennoch Unterstützung beim Einpflegen von Content benötigt oder auch im Bereich Redaktion, Content Creation und Suchmaschinenoptimierung Support wünscht, kann ebenfalls auf uns zählen.


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