Ich möchte heute hier im Blog eine Diskussion anstoßen, beziehungsweise vielmehr zu einem Meinungsaustausch animieren. Thema: Die Akzeptanz von Social Media als integraler Bestandteil der Kommunikationsaktivitäten von Unternehmen.

Nach einer gewissen Zeit, in der ich als Beraterin für die neolog consulting tätig bin, stelle ich und auch viele meiner Kollegen in den diversen Kundenterminen, auf Messe- und Kongressbesuchen, in Gesprächen mit Kollegen und anderen „Social-Media-Experten“ fest, dass der vielerorts als „Tipping Point“ bezeichnete Moment des Stimmungsumschwungs zum Greifen nah scheint. Damit meine ich den Punkt, an dem Unternehmen weniger passiv abwarten, sondern zunehmend aktiv tätig werden. Und ich rede hier nicht von den Top 100 Firmen. Ich meine die große Masse, vorwiegend die KMUs, die eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft und darüber hinaus darstellen.

Den so dahingesagten Satz „Wir müssen da mal was machen“ hat jeder im Business-Kontext schon einmal gehört, aber nun scheint eine neue Dynamik aufzukommen, die ich schwer beschreiben kann: Es hat etwas mit hektischem Aktionismus zu tun, welcher der Gelassenheit folgt. Der Hype macht der Selbstverständlichkeit Platz, und wer ein selbstverständliches Instrument nicht anwendet, ist weniger effektiv.

Meine These(n), die ich an dieser Stelle in den Blograum stellen möchte:

Wir stehen kurz vor dem oben beschriebenen Tipping Point.

Der Hype um Social Media ist vorbei. Er macht einem gesunden Pragmatismus Platz, bei dem die Qualität der Kommunikation in den einzelnen Kanälen in den Fokus rückt.

Für die neolog consulting haben wir uns auf die Fahnen geschrieben, pragmatische Strategien gemeinsam mit unseren Kunden zu entwickeln, die vor allem eines berücksichtigen sollten: Den Empfänger der Kommunikation und damit die Zielgruppe!

Denn am Endes des Tages ist sie es, die man informieren, begeistern und binden möchte, egal auf welchem Kanal.

(Bildquelle: CC-BY Dittmeyer | flickr.com)