Finanz- und Versicherungs-Barcamp Köln: Start frei für die nächste Runde

So langsam geht es los. Wir laufen uns warm für unser zweites FDL-Barcamp in Köln. Grund genug, noch einmal zurückzuschauen auf die Initialveranstaltung im vergangenen Jahr und zu überlegen, was wir uns in diesem Jahr erhoffen. 

Als wir im Sommer 2015 beschlossen, das Finanz- und Versicherungs-Barcamp ins Leben zu rufen, waren wir zunächst unsicher. Würde die Idee zünden? Ein Barcamp als neues, alternatives Format war zwar schon in vielen Branchen etabliert, bei Banken und Versicherungen hingegen noch ein absolutes Novum. Dennoch gingen wir davon aus, dass die Branche diese Art von Netzwerk und Wissensaustausch gut gebrauchen könnte, und machten uns ans Werk.

Sehr häufig begegnete uns zunächst die Frage, was denn ein Barcamp sei. Wir erläuterten dann, dass es sich um ein Netzwerktreffen mit Konferenzcharakter handele, bei dem die Agenda – im Unterschied zu klassischen Formaten – erst vor Ort ausgelotet würde. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer könne eigene Themenideen einbringen. Anschließend werde darüber abgestimmt, welche davon einen Timeslot für den Tag erhalte.

Interessanterweise stieß diese »spontane« Form durchaus auf Zustimmung. Zwar spiegelten uns auch eine Reihe von Interessenten, dass sie »ohne Agenda keine Reiseerlaubnis« erhalten würden. Die meisten aber fanden es spannend, einen offenen Konferenzrahmen zur freien Gestaltung geboten zu bekommen.

Am Tag der Veranstaltung zeigte sich dann, dass unsere Idee richtig war. Sehr oft sind bei Barcamps innerhalb von Branchen, die dieses Format noch nicht kennen, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eher verhalten bei der Einreichung von Themen. Sie wollen lieber »erst mal schauen« und trauen sich nicht, die Agenda aktiv mitzugestalten. Anders bei unserem FDL-Camp: Die meisten Sessionvorschläge kamen von Barcamp-Neulingen, jedes Thema stieß auf Interesse. Im Kern nutzten die Besucher den Tag, um Fragen, die im eigenen Unternehmen kursieren, hier in größerem Rahmen zur Diskussion zu stellen. Dies funktionierte wunderbar, und es wurde auf einem äußerst kompetenten Niveau über Themen gesprochen.

Für dieses Jahr hoffen wir auf einen ähnlich lebendigen Austausch. Ziel ist es, die Branche miteinander zu innovativen Fragestellungen ins Gespräch zu bekommen und so zu neuen Visionen und Denkansätzen zu gelangen. Es ist jedenfalls fest damit zu rechnen, dass dies beim FDL-Barcamp 2016 abermals gelingen wird. Wie im letzten Jahr auch sind wir sehr gespannt, womit der Sessionplan dann tatsächlich gefüllt sein wird.

Wir haben uns auch ein etwas provokantes Motto für dieses Jahr überlegt, um das sich manche Session ranken könnte:

Der digitale Kunde – nie zufrieden, aber dennoch König?

Natürlich hoffen wir, dass die über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom vergangenen Jahr wieder dabei sind und mindestens genauso viele Neue hinzukommen. Weitere Sponsoren sind ebenfalls herzlich willkommen.

Alle Informationen zum Barcamp sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich unter http://www.fdl-camp.de. Laufend aktuelle News zur geplanten Veranstaltung selbst wie auch Interessantes zum Thema »Finanzdienstleistungen im digitalen Zeitalter« auf der zugehörigen Facebook-Fanpage.

By | 2016-06-15T10:04:56+00:00 15. Juni 2016|Categories: Allgemein, Kommunikation, Veranstaltung, Versicherungen|

Über den Autor:

Sabine Haas
Sie gründete 1994 das result Markt- und Medienforschungsinstitut, 2007 folgte eine Webagentur, im Jahr 2011 der Geschäftsbereich Beratung. Als Kennerin der alten wie auch Neuen Medien gehört sie zu den gern gesehenen Speakerinnen bei Fachveranstaltungen & Kongressen rund um das Thema "Digitaler Wandel/Medienwandel".

2 Kommentare

  1. […] zweite FDL-Camp steht unter dem etwas provokanten Motto »Der digitale Kunde – immer König, aber nie […]

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