Sogenannte Calls to Actions, kurz CTAs, begegnen uns in der digitalen Welt so gut wie auf jeder Plattform. Ob in den sozialen Medien oder auf Webseiten – überall gibt es Handlungsaufforderungen, die darauf abzielen, eine Reaktion bei dem Rezipienten zu bewirken. Über Ziele von und Tipps zu erfolgreichen Call to Action-Formaten geht es im Folgenden.

Ziele von CTAs

Ob liken, kontaktieren oder kaufen – überall werden wir aufgefordert, zu handeln. Dabei sind CTAs ebenso in der Offline-Welt zu finden wie beispielsweise in Magazinen. In Printmedien oder dem Rundfunk muss zunächst ein Antrag ausgefüllt und weggeschickt oder das mobile Endgerät genutzt werden, um dem CTA nachzukommen. Der Weg zum Ziel ist in den Onlinemedien leichter, denn bereits mit einem Klick lässt sich die Aktion ausführen – was direkt auf die KPIs einzahlt.  

Dabei gilt es zu beachten, dass jede Kampagne ein anderes Ziel verfolgt und die CTAs entsprechend anzupassen sind. Die Handlungsaufforderungen können neben der Reichweitensteigerung auch wertvolle Leads generieren. Ebenso lässt sich damit der Umsatz steigern. Weitere Aufforderungen können sein:  

  • Engagement  
  • Terminvereinbarung  
  • Abonnement  
  • Newsletter-Anmeldung  

Sechs Tipps für einen perfekten Call to Action

Mit bereits wenigen Tricks lässt sich ein ansprechender CTA-Button entwickeln. Diese Tipps sollten dabei stets berücksichtigt werden: 

1. Kurz und knapp

Die Handlungsaufforderung muss kurz und prägnant formuliert werden. Wenige Wörter, die sich von der Masse abheben, springen dem Leser eher ins Auge als ein mehrzeiliger Satz. Zusätzlich gilt es, den CTA verständlich zu formulieren und auf Fachtermini zu verzichten.  

2. Leistungsversprechen

Der CTA sollte halten, was er verspricht. Oftmals verbirgt sich hinter solchen Buttons ein reines Clickbait, ohne wirklich das Versprechen zu halten. Dadurch steigt die Absprungrate, was sich langfristig auch negativ auf die Sichtbarkeit der Website auswirkt. 

3. Aktiv sein

Es geht um eine Aufforderung, weshalb aktive Verben genutzt werden müssen.  

4. Farbenfrohe CTAs

Auffallende Farben springen direkt ins Auge, noch bevor man den Teaser gelesen hat. Daher sind ansprechende, aber außergewöhnliche Farben zu verwenden. Doch Vorsicht! Auf aggressive Farben wie ein knalliges und unangenehmes Rot gilt es zu verzichten. Bei Unsicherheit sollte sich vorab mit der Farbpsychologie auseinandergesetzt werden, um die passenden Reize zu schaffen.  

 5.  Dringlichkeit wecken

Ein CTA sollte immer Anreize schaffen, um die Attraktivität der Handlung zu steigern. So können Nutzer*innen beispielsweise durch Formulierungen wie „Heute 25 Prozent auf alles“ oder „Jetzt Mitglied werden“ zusätzlich zu einer Aktion bewegen.   

6. Die richtige Position

Der CTA muss dort platziert werden, wo die Rezipienten hinschauen. Es gibt Studien, die das Blickverhalten, dass sogenannte Eyetracking, von User*innen im Netz untersucht haben. Diese schaffen einen ersten Überblick, wo der Button platziert werden soll.  

Fazit

Effektive Calls to Actions leisten einen wesentlichen Beitrag zur Erfüllung des Kampagnenziels und sollten nicht unterschätzt werden. Grundsätzlich gilt die individuelle Etablierung der Handlungsaufforderung, welche Emotionen wecken soll.