Bitte mit Bild oder Wie man sich auch online ein Gesicht gibt

Für Menschen, die viel auf Blogs oder in Foren unterwegs sind, ist es mitunter ein echtes Ärgernis: Neben dem eigenen Kommentar prangt ein unpersönliches graues Kästchen anstelle des persönlichen Nutzer-Fotos. Doch sich für jedes Blog und jeden Artikel extra mit Bild zu registrieren ist mühsam und zeitaufwendig.

Abhilfe kann hier Gravatar (Kurzform von Global Recognized Avatar) schaffen. Mittels dieses Tools verknüpft man einfach die eigene E-Mail-Adresse mit einem persönlichem Avatar bzw. Bild, welches fortan neben den eigenen Kommentaren angezeigt wird. Damit gehören graue Bildchen und ständige Neuanmeldungen endgültig der Vergangenheit an.

Und so geht’s:

Schritt 1: Foto auswählen

Zunächst gilt es, sich das gewünschte Bild auszusuchen. Wem das eigene Gesicht zu persönlich ist, der kann auch eine Figur, ein Logo oder einen anderen individuellen Avatar verwenden.

Schritt 2: E-Mail Adresse bei gravatar.com anmelden

Auf der Homepage von Gravatar muss man seine eigene E-Mail Adresse angeben. An diese wird eine Bestätigungsmail versandt. Wichtig: Inzwischen braucht man dafür einen (einfach und natürlich kostenlos zu haben) WordPress-Account!

schritt_1_end

Schritt 3: Foto hochladen

Nachdem die Adresse bestätigt wurde, kann das vorher ausgesuchte Foto nun hochgeladen werden. Je nachdem, von welchem Ort man ein Foto verwenden möchte, klickt man einfach auf den entsprechenden Button.

schritt_2_end

Wir wählen für unser Beispiel ein Bild unserer Geschäftsführerin Sabine Haas von der Festplatte und laden dies hoch. Im Anschluss einfach auf den „Weiter“-Button klicken.

schritt_3_end

Schritt 4: Fotoausschnitt festlegen

Nun bietet Gravatar einem noch die Möglichkeit, den Bildausschnitt des Fotos auszuwählen und anzupassen. Rechtsseitig kann man sehen, wie das Bild später erscheinen wird. Wir passen das Bild unserer Geschäftsführerin kurz an und klicken anschließend auf „zuschneiden, fertig“.

schritt_4_end

Schritt 5: Gravatar-Rating-Faktor auswählen

Das Tool fordert einen dazu auf, das hochgeladene Bild in Bezug auf seine Anstößigkeit zu bewerten. Wir haben bei dem Bild natürlich keinerlei Bedenken und wählen „rated G“ aus, das heißt also, das Bild ist für alle Zielgruppen geeignet.

schritt_5_end

Schritt 6: Verknüpfung abgeschlossen

Nun ist das Bild mit der persönlichen E-Mail-Adresse verknüpft. Im Weiteren lassen sich noch weitere E-Mail-Adressen oder auch Bilder wie oben beschrieben zum Account hinzufügen.

schritt_6_end

Ab dann wird, wann und wo immer man einen Kommentar mit der verknüpften E-Mail-Adresse hinterlässt, der eigens gewählte Avatar zu sehen sein (siehen unten ;-)).

schritt_7_end

Von | 2015-07-16T12:36:26+00:00 13. August 2013|Kategorien: Beratung, Social Media, Tipps & Tricks, Tools|Tags: , |

Über den Autor:

Alexa Brandt
Seit 1998 als Redakteurin für die result gmbh tätig, übernahm sie im August 2012 als zertifizierte Social Media Managerin die Leitung der Unternehmenskommunikation und kümmert sich neben der klassischen PR auch um die sozialen Kanäle und das Corporate Blog der Digitalagentur. Zudem verantwortet sie redaktionelle Projekte namhafter Kunden. Seit Juni 2013 ist sie stellvertretende Leitung der Digitalredaktion.

Hinterlassen Sie einen Kommentar