Augmented Reality – im Web von übermorgen verschwinden die Geräte, dafür ist es auf jedem Gegenstand

Über Apples iPad ist ja nun schon viel Sinnvolles und Unsinniges erzählt worden, am Besten zusammengefasst vielleicht hier.

Mich persönlich überzeugt vor allem das Touch-Interface, das auf Tastatur und Maus verzichtet und ein Internet zum Anfassen ermöglicht. (Als iPhone-Nutzer ist es mir schon mehr als einmal passiert,  dass ich intuitiv auf den Bildschirm eine Desktop-Rechners getippt habe und mich erst dann an die Maus erinnert habe.)

Folgendes Video zeichnet eine Zukunft des Web, zu der ein Gerät wie das iPad der nächste Schritt sein würde.

Der Film lohnt nicht nur wegen des sehr unterhaltsamen Akzents des Inders Pranay Mistry, sondern auch weil man (nach eher konventionellem Beginn) ab Minute 6:26, wo er mit einer schlichten Geste ein Foto ohne Fotoapperat macht aus dem Staunen nicht mehr rauskommt.

In diesem Internet der Zukunft fehlen, bis auf ein Gadget zum Umhängen, die Geräte.

Dieses Netz ist überall, lässt sich mit allem in Verbindung bringen und verbindet sich so anschmiegsam und unauffällig mit der wirklichen physischen Welt, dass es förmlich darin aufgeht.

Das einzige Interface bei alledem ist menschliche Gestik, natürliche Bewegungen und der Umgang mit vorhandenen Gegenständen, gegenüber der Tom Cruises User-Interface in Minority Report die Eleganz eines Steckbretts vom Fräulein vom Amt hat .

Das mag alles noch weit entfernt sein, aber auch z.B. Google hat sich schon auf den Weg gemacht. (Und verwendet dafür einen ähnlich lustigen deutschen Akzent.)

By | 2010-02-15T18:30:58+00:00 15. Februar 2010|Categories: Allgemein|Tags: , , |

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